Wenn Sie nicht regelmäßig Ihre Kissen wegwerfen und neue kaufen möchten ist es sehr praktisch zu wissen, wie Sie Ihre Kissen am besten reinigen können. Zuerst ist es wichtig zu wissen, welche Art von Kissen Sie haben, da alle Arten etwas unterschiedlich zu reinigen sind. Hier sind einige Tipps für die häufigsten Arten von Kissen.

Kissen reinigen

Daunen- und Faserkissen

Mit Daunenfedern oder Fasern gefüllte Kissen können meist einfach in der Waschmaschine gewaschen werden. Das Kissen selbst hat ein Label mit den genauen Angaben über Waschtemperatur- und Art. Fehlt das Label, gehen Sie auf Nummer Sicher und waschen das Kissen im Schongang. Waschen Sie am besten zwei Kissen gleichzeitig, damit die Maschine ruhig und balanciert läuft. Haben Sie eine alte Bottichwaschmaschine, legen Sie die Kissen vertikal hinein, damit sie sich nicht am Agitator unten verfangen und beschädigt werden.

Neben einem schonenden Waschgang ist danach auch ein extrakalter Spül- und ein extra Schleudergang zu empfehlen. Wenn Sie Ihre Kissen im Trockner trocknen, machen Sie dies am besten bei niedriger Hitze und wenden Sie sie häufig. Einige Experten empfehlen auch, beim Trocknen ein paar Gummi-Trockner-Bälle dazuzugeben, wodurch die Kissen nicht verklumpen und schön fluffig werden.

Schaumstoffkissen

Diese Kissen können nicht in der Waschmaschine gewaschen werden, da die Hitze sie sonst ruiniert. Viele haben aber einen separaten Bezug, den man durchaus waschen kann und sollte. Ein Schaumstoffkissen kann man gut per Staubsauger auffrischen, indem man es gründlich mit dem Polstermöbel-Aufsatz absaugt. Stellen Sie den Sauger am besten auf niedrige Stärke, damit er das Kissen nicht gleich einsaugt. Auch eine option ist der Wäschetrockner, sofern er eine Nur-Luft-Option ohne Hitze besitzt. Trocknen Sie das Kissen für rund 20 Minuten, damit es wieder frisch ist. Sie können es auch gezielt an bestimmten Stellen mit Fleckenentferner und einem feuchten Tuch reinigen und danach an der Luft trocknen lassen, bevor Sie es wieder ins Bett legen.

Manche Nackenstützkissen im Test kommen mit einer Anleitung zum händischen Waschen. Wenn Sie diese Route gehen, waschen Sie es möglichst sanft, da nasser Schaumstoff leicht reißen kann. Wenn Ihr Kissen keinen Innenbezug hat, sollten Sie einen besorgen, da er die Lebensdauer des Kissens stark verlängern kann.

Zierkissen

Schlafkissen sind nicht die einzigen, die gelegentlich aufgefrischt werden müssen – auch Zierkissen aus dem Wohnzimmer werden gerne mal dreckig. Der erste Schritt ist wie immer das Label zu lesen, damit Sie wissen, ob Sie es in der Waschmaschine reinigen können. Die meist farbenfrohen und reich verzierten Außenbezüge sollten Sie sanft per Hand waschen. Tun Sie dies, können Sie auch sichergehen, dass keine der Verzierungen und Ornamente zu Schaden kommen, die sonst vielleicht in der Waschmaschine hängen bleiben würden.

Das Innenkissen selbst kann wie ein normales Kissen gewaschen werden, je nachdem, mit was es gefüllt ist.

Bettwanzen

Jedem graut es davor, eines Tages Bettwanzen zu finden und leider sind die kleinen Biester auf dem Vormarsch, egal, wie sauber und ordentlich Ihre Wohnung ist. Daher schadet es nie zu wissen, wie man die ungebetenen Hausgäste unschädlich machen kann, wenn sie doch mal auftauchen.

Bettwanzen machen es sich besonders gern in Kissen gemütlich, können aber auch leicht erkannt werden. Achten Sie auf kleine schwarze Flecken (der Bettwanzenmist) und einen muffig-süßen Geruch. Im ersten Schritt sollten Sie Kopfkissen und das gesamte Bettzeug so heiß wie möglich in der Waschmaschine waschen, ohne das Bettzeug zu beschädigen. Auch nicht vergessen sollten Sie die Matratze und andere Ecken und Spalten, in deren sich die Teufelsbrut gerne versteckt. Reinigen Sie also alles sehr gründlich und verhindern Sie, dass die Wanzen wieder ins saubere Bettzeug einziehen, nachdem es wieder auf dem Bett liegt.